SYNAGOGE ERMREUTH

Ausstellung und Veranstaltungsort

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Ausstellung

Dauerausstellung

In der Kristallnacht und während all der Kriegsjahre blieb den Augen der Nazis und dem späteren Eigentümer die sogenannte „Genisa“ verborgen. Erst im Zuge der Dachsanierung im Jahre 1988 wurde sie von engagierten Mitgliedern des Freundeskreises für Kunst und Kultur e.V. aus Neunkirchen am Brand auf dem Dachboden der Synagoge gefunden und sichergestellt.


Hierbei handelt es sich um Kultgegenstände und andere Utensilien aus dem Leben der jüdischen Landgemeinde Ermreuth, die nicht einfach weggeschmissen, sondern aus Ehrfurcht über Jahrhunderte gesammelt und zur Selbstverrottung abgelegt wurden.


Aus dem reichen Inhalt dieser „Genisa“ wurde eine Dauerausstellung zusammengestellt und zur Eröffnungsfeier der Synagoge präsentiert. Sie greift verschiedene Aspekte des jüdischen Lebens in Ermreuth auf und steht repräsentativ als Beispiel für die übrigen jüdischen Landgemeinden der Region.

Konzept


Intension der Dauerausstellung (die 2019 völlig neu konzipiert wurde) ist es, das Leben der ehemaligen jüdischen Landgemeinden im heutigen Landkreis Forchheim am Beispiel von Ermreuth darzustellen und die Erinnerung an deren Mitglieder als deutsche Bürger jüdischen Glaubens wachzuhalten, die lebhaft am sozialen und wirtschaftlichen Leben dieses Landes teilnahmen. Sie möchte vor allem aber Jugendliche und Kinder, denen die Schrecken des Naziregimes erspart geblieben sind, ansprechen und wachrütteln. Sie will in ihnen das Interesse für andere Kulturen und Religionen wecken und dadurch zur Toleranz und zum Frieden erziehen.

Zu diesem Konzept gehören die pädagogisch aufgebauten Gruppen- und Schulklassenführungen, das angebotene Kulturprogramm, Aktionen und Sonderausstellungen.

Empore mit Dauerausstellung

Empore mit Dauerausstellung

Fundstücke aus der Genisa