SYNAGOGE ERMREUTH

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Veranstaltungen

Nachstehend das aktuelle Veranstaltungsprogramm für das kommende Halbjahr.


Karten für alle Veranstaltungen erhalten Sie:

- an der Abendkasse

- telefonisch Mo-Do 8:00-13:00 Uhr unter 09134-70541

- im Internet unter: rajaa.nadler@neunkirchen-am-brand.de


Einlass bei allen Veranstaltungen: jeweils 30 Minuten vor Beginn der jeweiligen Veranstaltung.

Hier finden Sie das aktuelle Programm zum Herunterladen im PDF-Format:


Programm Herbst 2020

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September 2020

Oktober 2020

November 2020

Samstag, 12.09.2020

14:00 Uhr


Exkursion zum jüdischen Museum Franken in Schnaittach


Am 12. September lädt der Freundes- und Förderkreis Synagoge Ermreuth zu einer Exkursion in das Jüdische Museum nach Schnaittach ein. Auf dem Programm stehen eine Führung durch die Dauerausstellung zum facettenreichen Landjudentum sowie ein Rundgang durch den Markt Schnaittach mit anschließendem gemütlichem Beisammensein.

Anmeldung bei:

Gerhard Maier, Erleinhofer Straße 6, 91077 Neunkirchen am Brand, Tel. 09134 / 70 84 90.

Treffpunkt:

Bushaltestelle an der Grundschule, Derlijker Platz 1 in Neunkirchen am Brand. Für alle, die nicht gerne Auto fahren, besteht die Möglichkeit zur Fahrgemeinschaft.


Sonntag, 13.09.2020

13:00-18:00 Uhr


TAG  DES  OFFENEN  DENKMALS


15:00 Uhr

„Sei mutig wie ein Leopard…“
Bildgewordener jüdischer Glaube zwischen Krakau und Czernowitz

Vortrag von Prof. Dr. Rainer Sörries, evangelischer Theologe und Kunsthistoriker.

Mit anschließender Eröffnung der Fotoausstellung:

„Von Dura Europos bis Krakau und Czernowitz.“


Die Ausstellung greift das Thema der Ausmalung von Synagogen im Osten auf und zeigt am Beispiel der am Euphrat gelegenen historischen Synagoge von Dura Europos, dass es im gelebten Judentum doch Unterschiede zwischen Ost- und Westjuden gegeben hat, vor allem wenn es um die Auslegung der Vorschriften in der Thora ging.

Eintritt Vortrag: € 5,-

Ausstellung:

13.September – 30.November 2020, jeweils am 1. und 3. Sonntag im Monat von 14:00 – 17:00 Uhr, sowie nach Vereinbarung.


Samstag, 26.09.2020                                Eintritt: Euro 15,-

18.00 Uhr


„Zum Niederknien schön“

Gitarrenkonzert mit Maximilian Mangold


In seinem Konzert spannt der Ausnahmegitarrist Maximilian Mangold einen weiten Bogen von Johann Sebastian Bach über den Romantiker Caspar Joseph Mertz bis zu Manuel Maria Ponce aus Mexiko und Augustin Barrios aus Paraguay. Der musikalische Abwechslungsreichtum der Epochen spiegelt sich auch in den unterschiedlichen Stilen der Alten und Neuen Welt, zwischen Europa und Lateinamerika, zwischen barocker Strenge und spanisch-südamerikanischem Temperament.


Samstag, 10.10.2020                                Eintritt: Euro 10,-

18:00 Uhr


„Der Golem aus Prag“

Lesung mit der Schweizer Schauspielerin

Lea Schmocker


„Eines Tages habe ein Rabbiner aus Tonerde und Wasser eine menschliche Gestalt geformt und sie zum Leben erweckt. Er schuf einen künstlichen Menschen –einen GOLEM.“ (Auszug aus der überlieferten jüdischen Volkssage von Rabbi Löw.)

Schon immer faszinierte die Menschen das sogenannte Wunder des „Schöpfungsaktes“. Das Erschaffen eines Golems ist somit die Nachahmung bzw. die Wiederholung der Taten Gottes und das Streben, das Aussterben der Menschen zu verhindern.

Die Schauspielerin und Rezitatorin Lea Schmocker präsentiert eine eigene Textcollage zum Thema und wird dabei von Angela Hammer (Harfe) begleitet.


Samstag, 24.10.2020                                Eintritt: Euro 15,-

18:00 Uhr


Massel Tov – mehr als Klezmer!


Tatjana Mischenko / Querflöte, Gesang

Florian Ewald / Klarinette, Gesang

Zarko Mrdjanov / Gitarre, Gesang

Steffen Müller / Bass

Harald Starken / Schlagzeug, Percussion


Das fünfköpfige Ensemble blickt auf eine nunmehr 25-jährige Erfolgsgeschichte zurück, die es on tour durch Europa und, auf Einladung des Israelischen Staates, bis nach Israel führte.

Das virtuose Quintett mit Musikern aus drei Nationen unterhält das Auditorium bei seinen Auftritten mit liebevollen, aufwändigen Arrangements. Es werden Lieder mit dreistimmigen Gesangssätzen, aber auch instrumental-solistische Höhepunkte zu Gehör gebracht. Mit charmanten, humorvollen Moderationen gelingt es dem Gitarristen Zarko Mrdjanov stets, das Publikum auf unterhaltsame Weise durchs Konzert zu führen. So vermag die Band die Zuhörer mit ihrem stimmungsvollen und abwechslungsreichen Programm zu begeistern, in dem neben Klezmer und jiddischen Liedern auch Stücke aus jiddisch-amerikanischen Musicals und Tänze vom Balkan ihren Platz finden.


Sonntag, 08.11.2020                                 Eintritt: Euro 10,-

18:00 Uhr


Briefe voller Hoffnung, Angst und Seele

Gerd Berghofer liest aus „Die Anderen – Teil 3“


Sechs Jahre nach der Veröffentlichung des Buches „Die Anderen“ stellt der Autor, Publizist und Rezitator Gerd Berghofer mit: „Wir werden geschoben wie Marionettenfiguren“ den dritten Teil seiner Reihe über die Geschichte des Georgensgmünder Judentums vor.

In diesem Band sind es die Protagonisten selbst, die zu Wort kommen. In Form von Briefen, geschrieben zwischen 1938 und 1943, erhält der Leser persönliche Einblicke in die jüdische Lebenswelt während der NS-Zeit. Grafisch begleitet werden die Briefwechsel mit Fotografien und einer Zeitleiste, die die Einordnung in den historischen Kontext erleichtert.


Montag, 09.11.2020

18:00 Uhr


Gedenkfeier und -gottesdienst


Eine gemeinsame Veranstaltung des Freundes- und Förderkreis Synagoge Ermreuth und der Synagoge Ermreuth zur Erinnerung an die verschleppten und ermordeten Juden aus Ermreuth.

Den Gedenkgottesdienst übernimmt die Bamberger Rabbinerin Dr. Yael Deusel.

Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei.


Sonntag, 22.11.2020                                 Eintritt: Euro 15,-

18:00 Uhr


Trio Tango Gabla


Norbert Gabla / Bandoneon

Tobias Kalisch / Klavier

Tatjana Kwit / Kontrabass


Das Trio Tango Gabla interpretiert eine Musikgattung, die fast jeder zu kennen meint. Doch Astor Piazzolla und der nicht mehr verwandte Standard-Tango Europäischer Tanzschulen außer Acht gelassen, ist das Genre vollkommen unbekannt.

Tango ist keine Weltmusik. Tango kommt nicht aus Finnland, Andalusien oder von der Reeperbahn, Tango ist Musik und Tanz vom Rio de la Plata, aus Argentinien und Uruguay und in diesem Fall auch ein wenig aus Pyrbaum in der Oberpfalz. Die Kombination eines urdeutschen Harmonika-Instrumentes mit italienischen Einwanderern in ehemaligen spanischen Kolonien ergibt eine der ganz großen Musiken der Welt.

Neben Originalkompositionen von Astor Piazzolla, Carlos Gardel, Anibal Troilo u.a. werden auch Eigenkompositionen zu hören sein.

Tango kann auch grooven, nicht nur das Herz zerreißen.